Hunde sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Es gibt sie in allen erdenklichen Formen, mit langen Nasen und kurzen Beinen, mit kurzen Nasen und langen Beinen, mit Kipp-, Steh- und Hängeohren, mit langem, kurzem, gelockten oder gänzlich ohne Fell.
Sie dienen uns zum Schutz, zur Jagd, als Führ- und Fährtenhunde oder – all jene, denen sonst keine Aufgabe zugestanden wird – als Familienmitglied und Seelentröster. Kaum ein Mensch kann sich dem Charme eines 10-Wochen-alten Welpen entziehen und so kommt es daß sich in vielen Familien, die eigentlich kein Haustier wollten solch ein Welpe eingeschlichen hat.
Hunde haben sich uns angepasst: Aktiv als die Menschen noch in Höhlen wohnten und es dem Hund lohnenswert erschien, sich das Fressen von anderen jagen zu lassen und sich am sicheren Feuer zu wärmen und passiv durch die Einflussnahme der Menschen auf das physische und psychische Erscheinungsbild der heute existenten Rassen.
Das hat dazu geführt, dass in vielen Bereichen des menschlichen Lebens Hunde eine große Rolle spielen. Sie bewachen Schrottplätze und Fußballarenen, sie führen Sehbehinderte und schmeicheln als imposante Statussymbole, sie begleiten ballspielend ganze Generationen von Kindern durch die Pubertät und machen halbwegs rüstigen Senioren das Alleinsein erträglich. Gleichzeitig verschmutzt ihr Kot unsere Straßen und Parks, sie verbreiten Angst und Schrecken und sie stellen tatsächlich bei unsachgemäßer Handhabung eine große Gefahr für unser Leben dar. Sie haben Einzug in unsere Gesetzgebung gefunden und es gibt Hunderassen bei denen Versicherungsgesellschaften nur die Schultern zucken und Anträge trotz lohnender Prämien ablehnen. Wie man es auch dreht und wendet, der Hund bleibt dem Menschen untrennbar verbunden, auf welche Weise auch immer.